Staufenbiel Trendletter Nr. 8

Lehrstuhl- und Professorenportrait

Professor Dr. Andreas Pinkwart

Rektor sowie Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

Professor Dr. Andreas PinkwartProfessor Pinkwart studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Münster und Bonn, wo er 1991 mit einer von Professor Albach betreuten Arbeit zum Thema „Chaos und Unternehmenskrise“ auch promoviert wurde. Von 1994 bis 1997 war er Professor für Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf; von 1998 bis 2011 war er dann Universitätsprofessor und Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbes. kleine und mittlere Unternehmen an der Universität Siegen (ab 10/2002 mandatsbedingt beurlaubt).

Anfang 2011 arbeitete Professor Pinkwart als Senior Research Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University Washington D.C. (USA). Seit 1. April 2011 ist der ehemalige FDP-Spitzenpolitiker und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie stellvertretende Ministerpräsident der Landes­regierung von Nordrhein-Westfalen Rektor sowie Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der Handelshochschule Leipzig (HHL).

Die gleichsam akademischen wie auch praxisorientierten Schwerpunkte von Professor Pinkwart umfassen die Bereiche Innovations- und Technologiemanagement, Mittelstandsökonomie, Entrepreneurship, komplexe Unternehmensdynamik, Unternehmensführung, insb. Turnaround-Management sowie Soziale Marktwirtschaft. Hochschulpolitisch äußert sich Professor Pinkwart zu Fragen der Hochschulautonomie, der Exzellenzinitiative und des Technologietransfers sowie des Hochschulpakts, der Auswirkung der Bologna-Reform, des Stipendienwesens und zur Situation von Universitäten und Privathochschulen in einem internationalen Kontext.

Die Arbeit des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship ist geprägt durch die theoretisch und empirisch fundierte Erforschung von praxisrelevanten Themen. Die Ergebnisse der Forschung werden publiziert und finden Anwendung in der Lehre und Weiterbildung. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Frühphasenbereich innovativer Startups, insbesondere im Bezug auf das Risikomanagement, die Rollen von Inkubatoren und die Frühphasenfinanzierung u.a. durch Business Angels sowie Crowdfunding.

Professor Pinkwart ist u.a. im Kuratorium des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Darüber hinaus ist er Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften und Unternehmensbeiräte.

2008 wurde Professor Pinkwart mit dem Deutschen Elite-Mittelstandspreis ausgezeichnet. 2011 erfolgte dann seine Aufnahme in den Europäischen Senat des Europäischen Wirtschaftsforums (EWIF).

Weitere Informationen unter: www.hhl.de/innovation

Flexible Arbeitszeitmodelle für Manager

Nicht nur Dax-Konzerne umwerben ihre Spitzenkräfte mit individuellen Arbeitszeiten und Sabbaticals

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der strengen Arbeitsmarktregelungen bieten Firmen auf allen Managementebenen neue Arbeitszeitmodelle an.„Schon jetzt steht statistisch fest, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in den kommenden 4 Jahrzehnten im Durchschnitt um mindestens 300.000 Menschen pro Jahr schrumpft, wenn die Politik nicht energisch gegensteuert“, stellt Hilmar Schneider, Direktor Arbeitsmarktpolitik am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Bonn, fest und empfiehlt eine aktiv gesteuerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften. Zur Gewinnung von Talenten und Binden von Führungskräften werden individuelle Teilzeitmodelle sowie berufliche Auszeiten angeboten. Zu den Vorreitern gehört die Deutsche Telekom, die Teilzeit für Führungskräfte, wie z.B. die Viertagewoche und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fokussiert.

Sabbaticals waren bisher meist nur bei Consulting-Unternehmen üblich. Auch bei der Deutschen Bahn können Führungskräfte eine Auszeit von bis zu sechs Monaten nehmen – ein Beitrag, um Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren und die individuelle Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die Kosten für das Sabbatical werden vom Arbeitgeber vorfinanziert und können durch den Arbeitnehmer über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren ausgeglichen werden, zum Beispiel durch einen teilweisen Verzicht auf Boni oder auch auf einen Teil des Grundgehalts. Tarifbeschäftigte können in Langzeitkonten Zeitguthaben ansparen und für individuelle Auszeiten nutzen.

Familienfreundliche Angebote werden immer mehr zu einem Wettbewerbsfaktor im Kampf um die Talente. „Vor allem für die durchaus karriere- und leistungsorientierte junge Generation Y ist die Familie ein zentraler Bestandteil des Lebens", stellt Nicole Beste-Fopma fest, Herausgeberin von "Lob – Die Zeitschrift für berufstätige Mütter und Väter“.

Weitere Informationen: www.iza.org, Link zur 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes www.destatis.de/bevoelkerungspyramide, www.lob-magazin.de

German Graduate School of Management & Law (GGS) in Heilbronn

Die Dieter Schwarz Stiftung eröffnete ihren neuen Bildungscampus als überregionales Leuchtturmprojekt

Durch die Eröffnung des neuen Bildungscampus im Herzen von Heilbronn erhält die private Hochschule für Unternehmensführung GGS ein neues Gebäude, das voll auf die Bedürfnisse einer innovativen Business School abgestimmt ist. Die GGS bietet berufsbegleitende postgra­duale Masterstudiengänge in Management und Recht mit den Abschlüssen MBA, LL.M. und MSc an. Besonders erwähnenswert ist der Studiengang für Unternehmensjuristen sowie der englisch-sprachige Master of Science der Leeds University Business School (LUBS), eine Top-Adresse der Managementausbildung in Europa (EQUIS- und AMBA-akkreditiert).

Zusammen mit dem Personaldienstleister BERA wurde die BERA Corporate University für die qualifizierte Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte mit zertifiziertem Abschluss auf Hochschul-Niveau gegründet. Gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach entsteht ein neuer Master-Studiengang für Marketing. Außerdem prüft die GGS die Einführung eines sogenannten Branchen-Masters. „Mit dem neuen Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung konnten wir unsere Aktivitäten bei den Studiengängen und im Bereich der ­Management Education weiter verstärken“, so GGS-Präsident Prof. Dr. Dirk Zupancic.

Weitere Informationen unter www.ggs.de und www.bildungscampus.org

Universität zu Köln 2012: 15th World Business Dialogue am 14./15. März mit Career Fair am 13. März

Top-Manager und High Potentials aus über 60 Ländern im Dialog zum Thema „Checkpoint Consumption“

Das Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW) e.V. veranstaltet seit 1987 an der Universität zu Köln internationale Wirtschaftskongresse mit renommierten Top Managern und Wissenschaftlern. Ein Key-Speaker ist Dr. Kurt Bock als neuer CEO der BASF SE. Zur Teilnahme am World Business Dialogue unter dem Generalthema Checkpoint Consumption haben sich 300 Top Graduates aus über 60 Nationen mit einem Persönlichkeitsprofil und Essay qualifiziert.

Weitere Informationen unter: www.world-business-dialogue.de

Unternehmensvertreter können zum ermäßigten Preis über die Staufenbiel Personalberatung BDU eine Kongresskarte erwerben. E-Mail: staufenbiel@staufenbiel-personalberatung.de, Telefon 0221 912 670-14

Am 13. März findet wieder die Career Fair statt, zu der neben den 300 Teilnehmern am Wirtschaftskongress weitere 1000 examensnahe Studierende und Doktoranden der Wirtschaftswissenschaften eingeladen werden. Die Staufenbiel Personalberatung BDU ist mit einem Stand auf dieser exklusiven Recruiting-Veranstaltung vertreten.

Berufsbegleitender weiterbildender Master-Studiengang Human ­Resource Management der Ruhr-­Universität Bochum

Top-Manager und High Potentials aus über 60 Ländern im Dialog zum Thema „Checkpoint Consumption“

Inzwischen werden an zahlreichen Hochschulen und Akademien berufsbegleitende Studien­gänge für zukünftige Personalmanager mit und ohne Hochschulabschluss angeboten. Master- und MBA-Abschlüsse sowie Zertifizierungen sind üblich.

Ein besonders interessantes Programm für Hochschulabsolventen mit mindestens 2-jähriger Berufspraxis ist der universitäre Master-Studiengang der Ruhr-Universität Bochum. Träger ist die Fakultät für Psychologie, die auch überwiegend die Dozenten stellt. Veranstalter des 4-­semestrigen Programms mit 15 Präsenzphasen á 2–4 Tage (Mittwoch–Samstag) ist die Aka­demie der Ruhr-Universität. Der Lernerfolg wird pro Modul überprüft, meist als schriftliche Transferarbeit. Das 4. Semester dient der Anfertigung der Master-Thesis mit Kolloquium. Schwerpunkte des Programms sind wirtschaftspsychologische Themen. Der Studiengang mit Abschluss als Master of Arts Human Resource Management ist akkreditiert durch AQAS. Das Studienangebot ist auf 28 Studierende pro Jahr begrenzt. Die Studierenden sind im Durchschnitt 31 Jahre alt, überwiegend weiblich und kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen und Organisationen. Das 4. Studienprogramm beginnt am 19. September 2012 und kostet EUR 13.900 (umsatz­steuerfrei), Ratenzahlung ist möglich. Es sind noch Plätze frei.

Kontakt Studiengangsleitung: Dipl.-Psych. Corinna Kaesler, Tel. 0234 32-24605, E-Mail info@akademie.rub.de, www.akademie.rub.de

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