Staufenbiel Trendletter 12

Lehrstuhl- und Professorenportrait

Professor Dr. Jutta Rump

Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) der Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Frau Professor Rump studierte Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und war anschließend an der Universität zu Köln als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Psychologie tätig. Ihre Promotion, die sich mit Personalpolitik im Rahmen des Transformationsprozesses von sozialistischer Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft beschäftigte, hat sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena abgeschlossen. Nach einer beruflichen Station bei den Hessischen Unternehmerverbänden kehrte sie in 1999 in die Wissenschaft zurück.

Seit 1999 ist Frau Professor Rump Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen. An der Ludwig-Maximilians-Universität München LMU lehrt sie seit 2012 im Executive Master-Studiengang Human Resource Management.

Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen (IBE) – eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Ludwigshafen und Forschungsschwerpunkt des Landes Rheinland-Pfalz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Trends in der ­Arbeitswelt (Demografie, gesellschaftlicher Wertewandel, Technologie, ökonomische Entwick­lungen) und die Konsequenzen für Personalmanagement und Organisationsentwicklung, ­Employability Management, Strategische Personalplanung, Lebensphasenorientierte Personalpolitik, Industrie 4.0., Neue Werdegänge im Sinne der Mosaikkarrieren, Diversity & Inclusion (Gender, Age, Generation).

Eine Reihe von Mandaten in Wirtschaft, Politik, Stiftungen und Verbänden runden ihr Tätigkeitsprofil ab. So fungiert sie als Themenbotschafterin der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie war an der Erstellung des 8. Familienberichts der Bundesregierung beteiligt. Als Mitglied der Kommission „Zukunft der Arbeit 2030“ der Robert Bosch Stiftung hat sie sich mit der „Arbeitswelt der Zukunft – Auf dem Weg ins Jahr 2030“ beschäftigt. In Rheinland-Pfalz ist sie als Mitglied des Beirats „Demografie“ der ­Landesregierung, vertreten durch die Ministerpräsidentin, tätig und arbeitet in der Zukunftsini­tia­tive Rheinland-Pfalz (ZIRP) – eine Initiative der Landesregierung sowie Unternehmen und ­Sozialpartner – mit.

Seit 2007 gehört sie zu den „40 führenden Köpfen des Personalwesens“ (Zeitschrift Personalmagazin) und zu den 8 wichtigsten Professoren für Personalmanagement im ­deutschsprachigen Raum.

Frau Professor Rump veranstaltet die Ludwigshafener Personalgespräche, an denen renommierte Referenten aus Wissenschaft und Praxis teilnehmen. Die 8. Veranstaltung findet am 28. Januar 2015 statt.

Flexible Arbeitszeitmodelle bei Familienunternehmen

Ventilator-Spezialist ebm-papst führt Vertrauensarbeitszeit zur Vereinbarung von Familie und Beruf ein.

Laut einer Einschätzung von Herrn Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familien­unternehmen, beschäftigen sich immer mehr Familien­unternehmen im Kampf um die besten Talente mit den unterschiedlichsten Arbeitszeit­modellen, zu denen auch Jahresarbeitszeitkonten, Teilzeitarbeit, job-sharing und Telearbeit gehören.

Auf dem von der Süddeutschen Zeitung veranstalteten „Klassentreffen Mittelstand“ Anfang Juni in Bielefeld stellte Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst ­Gruppe, die beinahe völlige Flexibilität der Arbeitsplätze für rund 1000 Angestellte und Mitarbeiter der Servicebereiche vor. „Mit unserem neuen Arbeitszeitmodell wechseln wir von einer anwesenheits- zu einer aufgabenorientierten Arbeitszeitkultur“, stellte Hundsdörfer fest. Die Gleitzeitregelung verbindet Familie und Beruf optimal und ist damit auch ein entscheidender Faktor bei der Gewinnung von qualifizierten Fachkräften und Hochschulabsolventen. Der Betriebsratsvorsitzende ­Alexander Kurz sieht in der Flexibilität einerseits die Stärkung einer mündigen, eigenverantwort­lichen Belegschaft sowie die langfristige Sicherung des Unternehmensstandortes Mulfingen. ­Allerdings erfordert eine solche wegweisende Vereinbarung auch einen Umbruch von alten, ­gewachsenen Strukturen. Sowohl Führungskräfte als auch die Mitarbeiter sind angehalten, ­Arbeitszeit und Freizeit so zu gestalten, dass vernünftige Lösungen im Sinne der Vereinbarung für beide Seiten erzielt werden können.

Weitere Informationen:
www.klassentreffen-mittelstand.de
www.ebmpapst.com

Inhouse-Seminar: Evidenzbasiertes Personalmanagement

Wissenschaftliche Ergebnisse und Big Data sinnvoll im HR nutzen

Beim evidenzbasierten Personalmanagement werden gezielt empirische Belege und wissenschaftliche Analysen in die Entscheidungsfindung einbezogen. Ziel dieses Ansatzes ist es, die große Lücke zwischen Managementpraxis und Managementforschung zu überbrücken und aus den unternehmenseigenen Daten Schlüsse ziehen zu können, die Intuition und ­Erfahrung ­ergänzen. Das von Professor Torsten Biemann von der Universität Mannheim moderierte ­Inhouse-Seminar besteht aus folgenden drei Blöcken:

  1. Einführung in das evidenzbasierte HRM (120 min)
    Wie und wo findet man relevante Studien und Ergebnisse und wie können diese beurteilt werden? Es wird eine Studie der DGFP sowie der LAMP Ansatz (Cascio & Boudreau, 2011) als Möglichkeit zur strategischen Analyse von HR Problemen sowie die Umsetzung des evidenzbasierten Ansatzes in Unternehmen erläutert.
  2. Nutzung bestehender Evidenz (120 min)
    Anhand aktueller Fragestellungen des Unternehmens, Gestaltung von Mentoring, Einfluss der Generation Y auf die Personalarbeit, Frauen in Führungspositionen, Erkenntnisse zum Teambuilding oder die Bewertung verschiedener Instrumente zur Personalauswahl können die Personalmanager Handlungsempfehlungen für das eigene Unternehmen ableiten.
  3. HRM und Big Data (120 Minuten)
    Wie lassen sich personalpraktische Fragestellungen mit Daten aus den Unternehmen ­beantworten? Welches sind mögliche Probleme und Grenzen solcher Analysen? Grundlage können entweder Daten aus dem Unternehmen sein oder es wird auf bestehende Daten zurückgegriffen. Integriert sind auch Übungen zur Datenanalyse.

Das 1-tägige Inhouse-Seminar richtet sich an Personalmanager aller Ebenen. Ein ausführliches Exposé einschließlich Einstiegsliteratur kann über die Staufenbiel Personalberatung BDU angefordert werden: staufenbiel@staufenbiel-personalberatung.de

Handbuch der Personalberatung

Konzepte, Prozesse und Visionen
Verlosung von 10 Exemplaren im Wert von je EUR 69

Die 2. Auflage des überwiegend von Mitgliedern des BDU verfassten Handbuchs informiert ­umfassend über die Beratungsleistungen bei der Suche und Auswahl von Spezialisten und Führungskräften. Der Markt ist schillernd und es gibt wenig verlässliche Gütesiegel. So hat der BDU mit seinen Grundsätzen der ordnungsgemäßen und qualifizierten Personalberatung (GoPB) ­einen Branchenstandard in Deutschland entwickelt. Das Handbuch ist vor allem für Personal­manager und Unternehmer geeignet, den richtigen Personalberater zu finden. Joerg E. Staufenbiel ist mit einem Geleitwort und Artikel vertreten.

Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, schicken Sie uns bitte bis zum 30.08.2014 eine E-Mail an: staufenbiel@staufenbiel-personalberatung.de. Stichwort: Handbuch der Personal­beratung

Hrsg.: Michael Heidelberger und Lothar Kornherr
Verlag Franz Vahlen GmbH, 2014, 376 Seiten, ISBN 978 3 8006 4678 4

DGFP // lab am 26./27. September in Berlin

„Participate! Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten im Unternehmen von morgen“ mit Verleihung des HR Next Generation Awards

Als Zukunftsplattform für HR Professionals und Young Professionals findet am 26./27. September zum ersten Mal das DGFP // lab in Berlin statt. Viele Experten sind sich einig: im schnellen und globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts werden langfristig diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, deren Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden die Möglichkeit haben, sich in die Entwicklung des Unternehmens einzubringen und dadurch besondere Energie und Kreativität freisetzen. Pre Check-In-Preis bis 29. August 2014 unter http://lab.dgfp.de/anmeldung.html

Die Themen des Programms werden durch zwei vorgeschaltete kostenfreie Onlinesessions erarbeitet. Anmeldung: www.lab.dgfp.de.

FOCUS Spezial: Die Karriere-Macher

Staufenbiel Personalberatung BDU zählt zu den besten Personalberatern Deutschlands

Das Magazin FOCUS SPEZIAL hat die Staufenbiel Personalberatung BDU in die Listen „­Executive Search“ sowie „Professional & Specialist Search“ aufgenommen und mit einem FOCUS-Güte­siegel ausgezeichnet. Damit ist die Staufenbiel Personalberatung im Markt unter 2000 Beratungsunternehmen mit ca. 5700 Beratern in der Spitzengruppe empfehlenswerter Recruiting-Consultants. Über 1300 Personalexperten konnten die ihnen bekannten Personalberater in den 3 Kategorien: Qualität der Kandidatenauswahl, Service-Qualität sowie Preis/Leistungsverhältnis bewerten.

Weitere Informationen: www.focus.de

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